Arenakampf  

Zurück   Arenakampf > Sonstiges > Events

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 19.09.2013, 22:17
Benutzerbild von Battlezwerg
Battlezwerg Battlezwerg ist offline
Beta-Tester
 
Registriert seit: 01.07.2007
Ort: Hagenow
Beiträge: 237
Standard Eine Prügelei in der Taverne

An einem gemütlichen Abend in der gut gefüllten heimischen Arenataverne schank Xamtys wie üblich sein selbstgebrautes Zwergenbier aus.
In den Gesprächen ging es vor allem darum mit seinen Siegen und Erfolgen zu prahlen und die anderen zu überzeugen der Beste zu sein. Natürlich war jeder stark von sich selbst eingenommen.
Die zum Anfang noch heitere Gesellschaft wurde aufgrund des zunehmenden Alkoholgenusses immer lauter und streitlustiger. Da Zwerge von Natur aus geschäftstüchtig sind, wollte Xamtys den Ausschank natürlich auch nicht einfach einstellen.

Nach einiger Zeit wurden erste Wettkämpfe zwischen den Besuchern veranstaltet. Nachdem der Erzengel Drake in einem Wettkampf mit dem Dämonen WalkerBoh verlor, bezichtigte Drake den Dämonen des Betruges.
Das konnte dieser jedoch nicht hinnehmen, so dass es zu einem heftigen Streit kam, in dem schlussendlich mit Fäusten gesprochen wurde.
Die restliche Gesellschaft ließ sich dieses Spektakel natürlich nicht entgehen und stürzte sich streitlustig in den Kampf, allen voran der Elementar Dash.
Xamtys, nach anderen leidvollen Erfahrungen mit den Möbeln, benachrichtigte einige Erzengel der Stadtwache, sowie einige befreundete Trolle.
Nach anfänglichem Erfolg der Stadtwache, die Prügelei zumindest von drinnen nach draußen in die Arena zu verlagern, stellten die Kämpfer fest, dass sie aufgrund der magischen Barrieren der Arena nicht mehr gegeneinander Kämpfen konnten.
Dies ließ nur einen Schluss zu, in dem sich die Krieger einig waren:
Der Frust musste an der unsäglichen Stadtwache ausgelassen werden.


Fortsetzung folgt...
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 20.09.2013, 21:56
Benutzerbild von Battlezwerg
Battlezwerg Battlezwerg ist offline
Beta-Tester
 
Registriert seit: 01.07.2007
Ort: Hagenow
Beiträge: 237
Standard

Die Stadtwache war zunächst völlig überrascht von der Wendung der Ereignisse. Allen voran stürzte sich Dash ins Getümmel und begann auf die Wachen einzuprügeln. Wenige Momente später gesellten sich auch die beiden Streithähne Drake und WalkerBoh zu ihm. Die anderen beteiligten Arenakämpfer ließen sich dies natürlich nicht entgehen und unterstützten ihre Kameraden gegen die Stadtwache.
Mit ihren Holzknüppeln völlig unterlegen im Kampf gegen die gut gerüsteten Arenakämpfer musste die Stadtwache den Rückzug antreten. Einer der Sergeanten sendete einen Boten aus, um Verstärkung anzufordern.
Dieser machte sich sogleich auf den Weg zum Hauptquartier der Wachen und schilderte dem Diensthabenden Offizier die Situation.

Die Stadtwache hatte jedoch nur mittelmäßige Rüstungen aus Stahl zur Verfügung, welcher den enormen Kräften der Krieger natürlich nicht widerstehen konnte. Daher wurde eine Nachricht an die Großmeisterin der Bestrafung Arek, die für Ihr Können und Ihre Brutalität berüchtigt war, ausgesandt.
Arek ließ sich eine solche Gelegenheit natürlich nicht entgehen und führte die Reserve der Stadtwache zu den Kämpfenden.

Die Arenakämpfer waren jetzt massiv in der Unterzahl und einige begannen zu flüchten.
Die Kämpfer, die am tiefsten ein die Linien der Stadtwache eingedrungen waren, bemerkten dies natürlich zu spät und waren innerhalb weniger Augenblicke umzingelt.
Daher schlossen sie sich zusammen und versuchten aus dem sie umgebenden Ring auszubrechen. Nach einigen vergeblichen Versuchen rief Dash einen Meteorschauer herab, der die Stadtwachen dezimierte, sodass der Ring aufbrach und es einigen gelang zu fliehen.
Doch dann stellte sich ihnen Arek in den Weg.
Diese Herausforderung ließen sich WalkerBoh und Drake natürlich nicht entgehen und versuchten die Teufelin mit ihren Waffen zu verletzen.
Diese zeigte sich jedoch nicht im Mindesten beeindruckt.
Die Stadtwache hatte sich von dem Angriff erholt und neu formiert, wobei es jedoch fast allen Anwesenden gelungen waren zu fliehen.
Mit ihrer überwältigenden Masse wurde zunächst der erschöpfte Dash kampfunfähig gemacht und daraufhin die beiden mit Arek kämpfenden überwältigt.

Da Arek etwas erschöpft von dem Kampf war, ließ sie die drei Unruhestifter zunächst an den Pranger stellen. Doch auf Ihrem Weg nach Hause malte Sie sich bereits unzählige Foltermethoden aus.

Fortsetzung folgt...
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 22.09.2013, 02:52
Benutzerbild von Argail
Argail Argail ist offline
Teamleiter
 
Registriert seit: 29.06.2007
Beiträge: 3.647
Standard

Nuntius, seines Zeichens Krämer, Leiter der Gladiatorenschule und ehrenamtlicher Marktvogt befindet sich nach seinem allabendlichen Becher Met wohlgelaunt auf dem Weg vom Ratskeller zu seinem Marktkarren, als ihm ein Bote der Stadtwache die Nachricht überbringt, dass es in der Schenke von Xamtys, einem für sein dünnes Bier bekannten Zwerg, eine Schlägerei zwischen diversen Kämpfern und der Stadtwache gegeben haben soll. Arek, legendäre Heldengestalt der Arena und hobbymäßig bekannter Foltermeister habe sich der Sache aber bereits angenommen und würde nunmehr die Wahrheit aus den Beteiligten herauskitzeln.

Die Stirn von tiefen Sorgenfalten zerfurcht macht sich Nuntius auf den Weg zu den Katakomben der Arena, wo Arek sein Domizil aufgeschlagen hat. „Wenn er so weiter macht, wird er die Stadt bald um mehr Bürger als die letzte Pest gebracht haben“ flucht Nuntius vor sich hin, ist es doch weithin bekannt, dass Arek bei seinen Verhören mehr Freude an der Folter als an den gewünschten Aussagen seiner Opfer hat. „Früher war er ganz umgänglich, aber seit es niemand mehr wagt, gegen ihn anzutreten …“ grübelt Nuntius vor sich hin, als er die Arena erreicht und das Tor zu den Katakomben durchschreitet.

Er öffnet die Tür zu Areks Gemächern und fragt sich gerade, wie er wohl den Weg zu dessen Folterkammer finden mag - weiter als bis zum dritten Untergeschoß ist er bisher nie gekommen - als ihm lautes Wehklagen unverkennbar den Weg weist. Weiterhin laut vor sich hinfluchend macht sich Nuntius auf den steilen Abstieg in die Tiefen der Arenakatakomben auf.

Es kommt ihm wie eine Ewigkeit vor und er kann sich des Gefühls nicht erwehren, die Orientierung verloren zu haben … aber halt, der Anzahl der Treppen nach müsste er sich nun im 8. Untergeschoß befinden - wobei ihm sofort einfällt, dass es den alten Unterlagen nach eigentlich nur sechs Geschosse geben dürfte … gleich noch ein Punkt, der bei Gelegenheit zu besprechen wäre, denkt sich Nuntius voller Unbehagen.

Wie dem auch immer sei … am Fuße der 8. Treppe öffnet sich ein Durchgang und macht den Weg in ein großes und hell erleuchtetes Gewölbe frei, an dessen Wänden angekettet Nuntius sofort diverse ihm durchaus bekannte Personen in nicht wirklich bequem wirkenden Haltungen erkennt: den Erzengel Drake, den Dämonen WalkerBoh und den Elementar Dash … alle ganz offensichtlich in völliger Auflösung begriffen und - wie Nuntius irritiert erkennt - aufgrund ihrer gelösten und um die Knöchel schlotternden Beinlinge nicht wenig albernd wirkend.

In der Mitte des Raumes steht - in allerbester Laune und damit so garnicht zur restlichen Atmosphäre des Raumes passend - Arek und stochert fröhlich vor sich hin pfeifend mit einem Schüreisen in einem Kohlebecken herum.
Mit einiger Besorgnis meint Nuntius zu erkennen, dass es sich wohl um ein Brandeisen zu handeln scheint, als Arek auch schon das Eisen aus dem Feuer zieht - Nuntius liest an der rotglühenden Spitze des Eisens in breiten Lettern den Text „Störenfried“ - und breit grinsend auf die weißen Hintern der drei Delinquenten deutet. „Bei ihrer nächsten Sitzung im Wirtshaus“ - Arek lacht laut über sein kleines Wortspiel - „werden sie ganz sicher an ihre Schandtat denken, meinst Du nicht auch Marktvogt? Und natürlich wäre das eine wirksame Warnung für alle anderen Unruhestifter!“

Während die drei Angeketteten im Gesicht weißer als selbst ihre freigelegten Hintern werden, raunzt Nuntius Arek an „Ja, sehr schön Foltermeister … wobei Dir gegebenenfalls entgangen ist, dass das Sprichwort lautet ‚Grauen ins Gesicht geschrieben‘ und nicht etwa ‚auf den Arsch gebrannt‘? Wer soll denn bitte schön den Text dort lesen und sich gewarnt fühlen?“ Nuntius schüttelt unwillig den Kopf.

„Ehrlich jetzt?“ meint Arek. „Du meinst besser auf die Stirn???“ … Die Delinquenten stöhnen gotterbärmlich auf, Nuntius meint angewidert zu erkennen, dass WalkerBoh sich gerade einzunässen scheint … „Neeeiiiinnnn, Himmel Herrgott nochmal -.-“ flucht Nuntius.
„Ich meine, dass rohe Gewalt hier nicht der richtige Weg sein kann“ … Arek schaut betrübt auf sein Brandeisen und auf den Hintern von Drake … „Aber vielleicht hast Du doch recht …“, grübelt Nuntius. „Es muss alles seine Ordnung haben und ritterlichen Regeln folgen … aber dann ist gegen ein kleines bisschen Gewalt eigentlich doch nichts einzuwenden“.

„Jetzt sprichst Du langsam doch meine Sprache, mein Guter“ haut Arek grinsend raus und schlägt Nuntius mit seiner Riesenpranke auf die Schulter, sodass dieser ein wenig in die Knie geht. „Lass uns bei einem guten Becher Met über die Gewalt red … ich meine natürlich deine Idee besprechen.“

Die beiden steigen die Treppe rauf Richtung Areks Schreibkammer … irgendwo hinter sich hört Nuntius ein leises „Öhm, hallo? Meister Nuntius? Können wir dann jetzt bitte gehen?“. Sie biegen um die nächste Ecke, die Geräusche verstummen.

Zwei Stunden und einige Becher Met später starren Arek und Nuntius gut gelaunt auf ein großes Stück Pergament. „Ja, so sollte es gehen“ meint Nuntius. „In der Tat …“ antwortet Arek. „Jeder gegen jeden, jeder mit gleicher Chance und Voraussetzung. Das klingt fair!“ Nuntius schaut zufrieden. „Klingt nach einer verdammt guten Rauferei“, grinst Arek den Vogt an. Nuntius seufzt …

„Wir sind uns also einig“, sagt Nuntius. „Möge das Turnier beginnen!“, ruft Arek. Die beiden verlassen die Katakomben und schreiten zum Tor der Arena, wo kurz darauf ein hämmern durch die Nacht schallt.

Am Tor zur Arena findet sich ein Pergament … in großen Lettern ist zu lesen „Turnier“!

Epilog … am nächsten Morgen. Ein Klopfen an der Tür von Areks Gemächern. Arek öffnet die Tür, dort steht Xamtys, der Schankwirt. „Arek, Gott zum Gruße … Nuntius bat mich, euch diese Schriftrolle zu überbringen.“ Arek nimmt verwundert die Schriftrolle entgegen, bricht das Siegel und liest: „Werter Meister Arek! Der Überbringer dieses Schreibens ist Xamtys, Schankwirt. Bekannt für dünnes Bier und dafür, dass seine Schenke immer wieder Ausgangspunkt für Raufereien wie die der letzten Nacht ist … Ich wäre geneigt für ihn eine Ausnahme zu machen, was unser gestriges Gespräch über unangemessene Gewaltanwendung betrifft - wenn ihr versteht.“

Arek grinst Xamtys an. „Habt besten Dank, Meister Zwerg. Vielleicht auf einen Becher meines besten Mets? Folgt mir in meine Gewölbe.“ Fröhlich pfeifend schiebt Arek Xamtys in Richtung 8. Untergeschoss …
__________________
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 22.09.2013, 17:57
Benutzerbild von Battlezwerg
Battlezwerg Battlezwerg ist offline
Beta-Tester
 
Registriert seit: 01.07.2007
Ort: Hagenow
Beiträge: 237
Standard

Ich möchte jedoch anmerken, dass mein Bier das beste überhaupt ist. Von wegen dünnes Bier und so!
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 23.09.2013, 03:38
Benutzerbild von Battlezwerg
Battlezwerg Battlezwerg ist offline
Beta-Tester
 
Registriert seit: 01.07.2007
Ort: Hagenow
Beiträge: 237
Standard

Im Laufe der nächsten Tage erschien Xamtys blutverschmiert und in einem Zustand der nichts gutes erahnen ließ wieder in seiner Taverne.

Einige seiner Stammgäste fragten ihn, wo er die letzten Tage verbracht habe, dass er nun so aussah.
Mit einem Blick auf die Gruppe von Dash, WalkerBoh und Drake, die nach einem wie es schien verstörenden Erlebnis in Eintracht beieinander saßen, meinte er nur:
"Ich war auf einer "Rettungsmission". Und nun verkündet, dass jeder der nach weiteren Details fragt für den Rest seiner Tage nur noch Zwergenpisse zu trinken bekommt... In JEDER Taverne der Stadt."

Derartig um eine Antwort gebracht werden die fragenden Stimmen mit der Zeit leiser und leiser und allenfalls Gerüchte sind zu hören, die jedoch weiter an den Tatsachen vorbeigehen, als irgendjemand erahnt.
Wie es scheint haben auch einige der hitzköpfigeren Arenakämpfer ihre Lektion gelernt und sind mit ihrem zwergischen Starkbier zufrieden. Man hört sogar Gerüchte darüber, dass jegliche Provokationen in Xamtys' Taverne von einigen überaus mächtigen Gestalten sofort unterbunden werden. Zumeist werden die Raufbolde mit schweren Verbrennungen und tiefen Wunden in der Arena liegend gefunden. Lebendig...
Mit Zitat antworten
Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:14 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.3 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.